Startseite der Grünstein-Apotheke Kontaktdaten und Anfahrt zur Grünstein-Apotheke in Schönau Notdienstplan der Apotheken aus Schönau und Umgebung Impressum der Grünstein-Apotheke
  Die Apotheke
  Service
  Notdienstplan
  Aktuelles
  Das sollten Sie wissen
  Gesundheitsthemen
  Thema des Monats
  Datenschutz
Informationen
Adresse:
Grünstein Apotheke
Artenreitring 1 a
83471 Schönau
Tel. (0 86 52) 96 39 -0
Fax. (0 86 52) 96 39 32

Unsere Öffnungszeiten:
Vormittags Mo. bis Fr.
08.00 bis 12.30 Uhr

Nachmittags Mo. bis Fr.

14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags

08.00 bis 12.30 Uhr
Qualitätsmanagement

Unsere neue App
Aus Hafer, Mandeln und Co.: Milchersatzprodukte erklärt

Immer mehr Menschen reduzieren aus gesundheitlichen, ethischen und/oder ökologischen Beweggründen den Konsum tierischer Lebensmittel. Nach Angaben von Statista zählen aktuell vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte und Milchalternativen sowie pflanzliche Brotaufstriche mit einem jährlichen Umsatz von 1,22 Milliarden Euro (2019) zu den wachstumsstärksten Warengruppen. Die größte Dynamik ist bei den pflanzlichen Milchersatzprodukten zu verzeichnen.

Diese Produkte wollen keine Milch sein, dürfen auch gemäß der EU-Gesetzgebung nicht so bezeichnet werden, sollen aber genauso wahrgenommen werden. In Schweden etwa, dem Pionierland des Haferdrinks, ist dieses Wahrnehmungsziel bereits Realität: Das Produkt steht neben Milch im Kühlregal, obwohl es gar nicht gekühlt werden muss. Hierzulande fand man diese Produkte in den Supermärkten bis vor kurzem eher in der Öko-Ecke, bei den veganen Brotaufstrichen oder den dunklen Mehlen in Hocktiefe. Inzwischen werden die Produkte aber immer prominenter platziert.

Eine kleine Auswahl der Milchalternativen:

Hafer-/Reisdrinks – Die industrielle Herstellung von Getreidedrinks aus Hafer und Reis verläuft im Prinzip folgendermaßen: Entspelzter Hafer beziehungsweise Naturreis wird mit viel Wasser gekocht und zu einem Brei vermaischt. Dieser Brei wird dann mit bestimmten Enzymen (zum Beispiel Amylasen) versetzt, die eine Fermentation in Gang bringen. Stärke wird in Zuckerbausteine gespalten, die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen und Spurenelementen erhöht sich, der Gehalt sogenannter Antinutritiva verringert sich.

Die Masse wird anschließend filtriert, die festen Bestandteile dienen unter anderem als Tierfutter. Das Getränk schmeckt jetzt süßlich. Um eine angenehme Konsistenz zu erreichen, gibt man dem Getreidedrink etwas pflanzliches Öl hinzu, es entsteht eine milchige Wasser-Öl-Emulsion. Damit sich der Drink nicht entmischt oder aufrahmt, werden manche Getreidedrinks entweder homogenisiert oder mit einem Emulgator versetzt.

Getreidedrinks gibt es auch aromatisiert – zum Beispiel mit Vanille, Kakao oder Kokos. Auch Mischungen mit Früchten sind erhältlich.

Sojagetränke – Moderne, kontinuierlich arbeitende Extraktionsanlagen verarbeiten die vollen oder geschälten Sojabohnen ohne vorheriges Einweichen oder Blanchieren. Die Bohnen werden über ein Dosiersystem zusammen mit heißem Wasser in Vermahlungssektionen geleitet. Es folgt das Abtrennen der Fasern und die Enzymdeaktivierung. Durch die Steuerung der Mahltemperatur kann das Sojagetränk entweder auf einen starken Bohnengeschmack – die traditionellere Variante, die vor allem in asiatischen Ländern beliebt ist – oder auf einen eher neutralen Geschmack eingestellt werden. Vor der Abfüllung erfolgt eine Ultrahocherhitzung. Auch Sojagetränke gibt es in verschiedenen Variationen und Geschmacksrichtungen.

Mandeldrinks – Die Mandeln werden zunächst geröstet und anschließend zu einer Mandelmasse fein gemahlen. Danach lässt man sie in warmem bis heißem Wasser mehrere Stunden ziehen. Die festen Bestandteile werden herausgefiltert. Übrig bleibt die Mandelflüssigkeit. Auch hier können je nach Produkt Emulgatoren, Stabilisatoren, Vitamine sowie Mineralstoffe und Zucker zugesetzt sein.

Mittlerweile haben Verbraucher reiche Auswahlmöglichkeiten. Neben den erwähnten Pflanzendrinks gibt es beispielsweise noch solche aus Hanfsamen, Haselnuss, Cashewkernen, Erdnuss, Lupinen, Erbsen, Gerste, Kokos – zum Teil auch als Bioware.

Ernährungsphysiologisch betrachtet, unterscheiden sich die alternativen Getränke erheblich von der Kuhmilch. Diese enthält natürlicherweise Laktose, Milcheiweiß und in geringen Mengen Cholesterin, was – gerechtfertigt oder nicht – einige Verbraucher meiden wollen. Die pflanzlichen Alternativen können mit dem hohen Nährstoffgehalt der Milch jedoch nicht mithalten. Nur Sojamilch besitzt ähnlich viel Eiweiß und Fett, enthält aber mehr Zucker. Zöliakie-Patienten müssen bei Getränken auf Getreidebasis darauf achten, ob diese Gluten enthalten oder nicht. Allen vegetarischen Varianten gemeinsam ist, dass sie kaum Kalzium enthalten, weshalb dieser wichtige Mineralstoff oftmals zugesetzt wird.

 

Außer zum reinen Trinkgenuss können Pflanzendrinks in der Küche nahezu ebenso verwendet werden wie Milch: zum Müsli, zu Tee oder Kaffee, in Smoothies und zum Kochen/Backen, Desserts und Shakes. Apropos Trinkgenuss, der Geschmack kann schon etwas gewöhnungsbedürftig sein und es lohnt sich, verschiedene Marken und Hersteller auszuprobieren.

 

Was die Ökobilanz betrifft, so dürfte Haferdrink eine gute Alternative sein. Hafer wird überall in Europa angebaut. Der Wasserverbrauch von Hafer ist gering und die Transportwege kurz. (BZfE)


zurück
Thema des Monats
Stromschlag - Wann es gefährlich wird
Gesundheitsthemen
Gesundheits-News
Vorsicht bei billigem Modeschmuck: Ketten, Ringe und Co. können zu viel Blei und Cadmium enthalten
Magermilch für Kinder unsinnig?: Keine sicheren Belege für Übergewichtsprävention
Hätten Sie es gewusst? Was macht ASS so besonders?
Trendlebensmittel Hanf: Eine Pflanze mit vielen Gesichtern
Leben mit Diabetes: Neues Informationsportal 
Lebensstil und chronische Krankheiten: Studie bestätigt Zusammenhang
Coronavirus: Atemmasken für Gesunde unnötig
Typ-1-Diabetes bei Kindern: Ein (fast) normales Leben
Frühjahrskur für den Darm: Fastenzeit nutzen fürs innere Putzen
Augenerkrankungen: Die Spreu vom Weizen trennen
Pflanzliche Schmerzmittel: Beratungsintensive Alternativen: Reichhaltige Palette natürlicher Schmerzmittel
Coronavirus: Augen, Brillen und Kontaktlinsen – was jetzt zu beachten ist
Fitness ist wichtiger als BMI – körperliche Aktivität fördert Gesundheit
Hätten Sie's gewusst? Schließt Käse wirklich den Magen?
Hausgemachte Gemüsebrühe: Vorräte und Reste aufbrauchen
Damit die Vorräte nicht verderben: Mineralwasser richtig lagern
Hülsenfrüchte für Abwechslung auf dem Speiseplan: Süß oder herzhaft kochen mit Linsen, Erbsen und Co.
Familienalltag in Corona-Zeiten: Gemeinsam kochen und Neues ausprobieren
Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich erneut verdoppelt – auch ohne Einfluss des Coronavirus‘
Coronavirus: Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen
Was bedeutet es, jemanden zu sedieren?
Dauerstress im Homeoffice? Kleine Pausen steigern die Leistung
Sonnenbrandgefahr bereits im Frühling
Ältere Menschen und Corona: BZgA gibt Tipps für den Alltag daheim
Sportgetränke selber machen: Schnell, einfach und bedarfsgerecht
Gilbweiderich in der Küche: Frisch-säuerliche Blätter für Smoothie und Salat
Unverändert wichtig: Gründliches Händewaschen!
Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig
Schlafwandel: Gefährliches Umherirren im Tiefschlaf
Aus Hafer, Mandeln und Co.: Milchersatzprodukte erklärt
Qigong: Sanftes Training für Kraft und Gesundheit
Arzneimittel in Corona-Zeiten: Apotheken können Patienten schneller und einfacher versorgen
BZgA informiert zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckung
Hilfe für Asthmatiker: Viel Obst und Gemüse essen
Coronavirus-Infektion: Gefühlte Sicherheit wächst – Immer mehr Menschen glauben, dass sie sich vor einer Ansteckung schützen können
Hätten Sie's gewusst: Was ist eigentlich eine passive Immunisierung
Tetanus: Jetzt den Schutz auffrischen
Pilzkaffee für den Energiekick?: Gesundheitliche Wirkung fraglich
Mittel mit Omega-3-Fettsäuren: Überflüssig
Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig
Europäische Impfwoche: Corona-Pandemie zeigt Bedeutung von Impfungen für Kinder und Erwachsene
Eichenprozessionsspinner: „Reizende“ Raupen
Warum Tiere nicht sprechen können und wie wir Menschen Sprachen lernen
Durchfall- und Gelbsuchterreger in Schach halten
Erste Hilfe bei Insektenstich
Eistee für heiße Tage: Erfrischend selbst gemacht
Wanderproviant – Lecker und ausgewogen: Obst und Gemüse als Energiekick für zwischendurch
Selbstmedikation als Teil der Daseinsvorsorge
Apotheker unterstützen Corona-Warn-App – und kümmern sich auch um Patienten ohne Smartphone
Lüften, Abstand halten, Maske tragen
Eine Frage der Einstellung: Trotz Diabetes den Sommer unbeschwert genießen
Mit Guppys gegen Gelbfieber
Neurologie: Wie Nikotin wieder unangenehm wird
Rohkost: Welche Vitaminmängel drohen
Kurze Haare: „Pflicht“ für Frauen ab 40?
Wie gesund sind Brennnesselsamen?
Superfood: Schlankmacher Konjakmehl?
Warum passen Rauchen und Alkohol so gut?
Wärmflasche: gutes Hausmittel bei (Bauch-)Schmerzen
Alkohol macht Gehirn porös
Cholesterin nicht per se schädigend
E-Zigaretten schaden Mundflora
Änderungen in Arzneimittelversorgung ab 1. Juli 2020
Wassermelonenkerne: Für Salat, Müsli und als Brotaufstrich
92 Prozent der Deutschen würden Mehrkosten für Medikamente aus heimischer Produktion in Kauf nehmen
Nicht jede Tablette darf zerteilt werden
Hämorrhoiden: Bloß nicht aussitzen
Augen pflegen, entspannt arbeiten im Homeoffice
Marathon und Ausdauersport: Darmbakterien erhöhen Leistung
Misteltee: Heiß wird er giftig
Carboloading für Läufer: Her mit den Kohlenhydraten!
Aluminiumsalze in Deos: wie viel Angst ist noch angemessen?
Aphthen: wenn der Mund gereizt reagiert
Nasenmikroben wichtig für die Gesundheit
Was ist in Tiger Balm enthalten?
Ist Fluorid in Zahnpasta wichtig oder giftig?
Lästige Parasiten: Würmer bei Kindern
Borna-Virusinfektionen: unbekannte Rolle von Nutztieren
Seuchengefahr durch Bushmeat
Sekundäres Ertrinken: Gefahr nach dem Badeunfall
Buchweizen: Vielseitige Körner mit nussigem Geschmack