Startseite der Grünstein-Apotheke Kontaktdaten und Anfahrt zur Grünstein-Apotheke in Schönau Notdienstplan der Apotheken aus Schönau und Umgebung Impressum der Grünstein-Apotheke
  Die Apotheke
  Service
  Notdienstplan
  Aktuelles
  Das sollten Sie wissen
  Gesundheitsthemen
  Thema des Monats
  Datenschutz
Informationen
Adresse:
Grünstein Apotheke
Artenreitring 1 a
83471 Schönau
Tel. (0 86 52) 96 39 -0
Fax. (0 86 52) 96 39 32

Unsere Öffnungszeiten:
Vormittags Mo. bis Fr.
08.00 bis 12.30 Uhr

Nachmittags Mo. bis Fr.

14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags

08.00 bis 12.30 Uhr
Qualitätsmanagement

Unsere neue App
Schlafwandel: Gefährliches Umherirren im Tiefschlaf

Während andere tief und fest schlafen, gehen sie auf Wanderschaft. Schlafwandler stehen nachts auf, irren durch die Wohnung, mit leicht geöffneten Augen, aber reaktionslos und scheinbar fest schlafend. Wenn alles gut geht, legen sie sich nach kurzer Zeit wieder ins Bett und wissen am nächsten Morgen nichts von ihren nächtlichen Aktivitäten. Gefährlich wird es, wenn Schlafwandler Treppen hinunterfallen, über die Balkonbrüstung klettern oder auf die Straße laufen. Was steckt hinter diesem Phänomen und was kann man tun, um sich selbst und andere vor schlimmen Folgen zu schützen?

Mehr Kinder als Erwachsene betroffen

Schlafwandeln, im medizinischen Fachjargon „Somnambulismus“ genannt (von lateinisch somnus gleich Schlaf und ambulare gleich wandern) ist eine Schlafstörung, die besonders bei Kindern häufiger auftritt, wie mitunter angenommen wird. Ärzte schätzen, dass etwa zehn bis 30 Prozent aller Kinder mindestens einmal in ihrem Leben eine Schlafwandel-Episode erleben. Mit Erreichen der Pubertät lässt das Schlafwandeln dann merklich nach. Bei Erwachsenen tritt das Phänomen deutlich seltener auf. Rund ein bis sieben Prozent irren zumindest einmalig nachts umher.

Verschiedene Ursachen und Auslöser

Für das Schlafwandeln machen Mediziner und Schlafforscher mehrere Ursachen verantwortlich. „Ein Faktor, der beim Schlafwandeln eine Rolle spielt, ist der Reifegrad des zentralen Nervensystems. Das erklärt auch, warum unter den nächtlichen Schlafwandlern deutlich mehr Kinder als Erwachsene sind“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer. Beim Schlafwandeln erwacht ein Bereich des Gehirns, während der andere weiter schläft. Das haben Studien ergeben, bei denen die nächtliche Hirnaktivität von Testpersonen im Rahmen einer Elektroenzephalografie (EEG) gemessen wurde. Dabei waren genau die Bereiche des Gehirns, die für die Bewegung zuständig sind, so aktiv wie im Wachzustand. Andere Gehirnareale, die beispielsweise für das Speichern von Erinnerungen oder für die Wahrnehmung der Umwelt verantwortlich sind, verblieben laut der Messungen dagegen im Tiefschlaf. Das erklärt, warum sich Schlafwandler nach ihrer nächtlichen Wanderung an nichts mehr erinnern.

Risikofaktoren Stress und seelische Belastung

Im Erwachsenenalter geht Schlafwandel dagegen oft mit Stress, seelischen Belastungen oder Schlafmangel einher. Auch übermäßiger Alkoholkonsum oder bestimmte Medikamente gelten als Auslöser. Zudem wurde eine Häufung zum Schlafwandeln bei familiärer Vorbelastung ausgemacht. „In jedem Fall sollte ein qualifizierter Arzt zu Rate gezogen werden, der den körperlichen und auch seelischen Ursachen für Schlafwandel auf den Grund geht. Es könnten auch Krankheiten wie eine Epilepsie, Hirnerkrankungen oder eine psychische Krankheit dahinter stecken, die gezielt behandelt werden müssen“, rät Marschall. Helfen können auch Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen. Hier bietet sich progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga an. Informationen für bestimmte Kursangebote gibt es bei den Krankenkassen.(Barmer)

 

Schlafwandler nicht aufwecken

Schlafwandler sollte man übrigens nicht anschreien und aufwecken. Viele erschrecken dabei, reagieren verwirrt und die Unfallgefahr steigt. Besser ist es, vorsichtig und ruhig zu versuchen, den Betroffenen wieder ins Bett zu bugsieren. Um Verletzungen und Unfälle zu vermeiden, sollten keine Stolperfallen herumliegen und keine zerbrechlichen Gegenstände in der Wohnung stehen. Vor dem Schlafengehen Treppen sichern sowie Fenster und Türen abschließen. (Barmer)


zurück
Thema des Monats
Coronavirus: Augen, Brillen und Kontaktlinsen
Gesundheitsthemen
Gesundheits-News
Vorsicht bei billigem Modeschmuck: Ketten, Ringe und Co. können zu viel Blei und Cadmium enthalten
Magermilch für Kinder unsinnig?: Keine sicheren Belege für Übergewichtsprävention
Hätten Sie es gewusst? Was macht ASS so besonders?
Trendlebensmittel Hanf: Eine Pflanze mit vielen Gesichtern
Leben mit Diabetes: Neues Informationsportal 
Lebensstil und chronische Krankheiten: Studie bestätigt Zusammenhang
Coronavirus: Atemmasken für Gesunde unnötig
Typ-1-Diabetes bei Kindern: Ein (fast) normales Leben
Frühjahrskur für den Darm: Fastenzeit nutzen fürs innere Putzen
Augenerkrankungen: Die Spreu vom Weizen trennen
Pflanzliche Schmerzmittel: Beratungsintensive Alternativen: Reichhaltige Palette natürlicher Schmerzmittel
Coronavirus: Augen, Brillen und Kontaktlinsen – was jetzt zu beachten ist
Fitness ist wichtiger als BMI – körperliche Aktivität fördert Gesundheit
Hätten Sie's gewusst? Schließt Käse wirklich den Magen?
Hausgemachte Gemüsebrühe: Vorräte und Reste aufbrauchen
Damit die Vorräte nicht verderben: Mineralwasser richtig lagern
Hülsenfrüchte für Abwechslung auf dem Speiseplan: Süß oder herzhaft kochen mit Linsen, Erbsen und Co.
Familienalltag in Corona-Zeiten: Gemeinsam kochen und Neues ausprobieren
Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich erneut verdoppelt – auch ohne Einfluss des Coronavirus‘
Coronavirus: Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen
Was bedeutet es, jemanden zu sedieren?
Dauerstress im Homeoffice? Kleine Pausen steigern die Leistung
Sonnenbrandgefahr bereits im Frühling
Ältere Menschen und Corona: BZgA gibt Tipps für den Alltag daheim
Sportgetränke selber machen: Schnell, einfach und bedarfsgerecht
Gilbweiderich in der Küche: Frisch-säuerliche Blätter für Smoothie und Salat
Unverändert wichtig: Gründliches Händewaschen!
Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig
Schlafwandel: Gefährliches Umherirren im Tiefschlaf
Aus Hafer, Mandeln und Co.: Milchersatzprodukte erklärt