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Restless-Legs-Syndrom – Unruhig in der Nacht, erschöpft am Tag

Die Nacht sollen Körper und Geist eigentlich zur Ruhe nutzen, im Schlaf erholen wir uns und sammeln Kraft für den nächsten Tag. Doch für viele Menschen wird das Zubettgehen zur Qual, an Schlaf ist nicht zu denken: „Kurze Zeit nach dem Schlafengehen macht sich in den Beinen eine fast schmerzhafte Unruhe bemerkbar. Je weiter der Abend und die Nacht voranschreiten, desto stärker wird der Drang, wieder aufzustehen", erklärt Dr. Thomas Giese, Neurologe bei der Barmer Gek. Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) gilt als eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Viele leiden daran, ohne dass die Erkrankung erkannt wird. „Während viele mit der Erkrankung gut zurecht kommen, ist für andere bereits ein entspannter Abend im Kino oder Theater undenkbar, da die Beschwerden schon im Ruhezustand auftreten können. Und Zuhause bringt das RLS sie dann auch noch um den Schlaf. Das kann schwerwiegende Folgen für die Lebensqualität haben", so Giese. Viele der Betroffenen leiden unter Schlafstörungen und sind tagsüber abgeschlagen und erschöpft. Nicht selten zeigen die Betroffenen deshalb zusätzlich depressive Symptome.

Ursachenforschung
Woher das Restless-Legs-Syndrom kommt, ist unklar. RLS tritt häufig in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf. So leiden 30 Prozent der COPD-Patienten (med.: chronisch obstruktive Bronchitis) an Schlafstörungen, die auf ein RLS zurückgehen. Auch bei Schilddrüsen-, Nieren- und anderen neurologischen Erkrankungen tritt das Syndrom häufiger auf. Bedeutsam ist, dass bei einem Teil der Erkrankten ein behandelbarer Eisenmangel vorliegt. Schwangere leiden ebenfalls häufiger am RLS, die Symptome klingen nach der Geburt wieder ab. Giese rät Betroffenen: „Wichtig ist, beim Hausarzt andere Erkrankungen und einen Eisenmangel auszuschließen, bevor mit einer medikamentösen Behandlung der Symptome begonnen wird."

Das können Betroffene tun
„Wie bei allen Schlafstörungen können ein ritualisiertes Zubettgehen und eine gute Schlafhygiene helfen", so Giese. Dazu gehört ein möglichst dunkler und ruhiger Raum, aber auch der Verzicht auf Koffein unterstützt das Einschlafen. Regelmäßiger leichter Sport kann die Unruhe ebenfalls mildern. „Im Akutfall hört die Unruhe aber nur auf, wenn man etwas dagegen tut. Hier muss zügig gehandelt werden, um die restlichen Stunden Schlaf nutzen zu können." Giese empfiehlt statt einfachen Gehens gezielte Gymnastik für die Beine sowie entspannende Massagen oder Kältebäder. Gute Nacht! (Barmer Gek)


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