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Coronavirus: Augen, Brillen und Kontaktlinsen – was jetzt zu beachten ist

Wir können uns anscheinend auch über die Augen mit Coronaviren infizieren. Sind Brillen hier ein hilfreicher Schutz? Dürfen Kontaktlinsen weiter getragen werden? Was haben die 41 Millionen Fehlsichtigen jetzt zu beachten? Sachliche Informationen gibt das Kuratorium Gutes Sehen.

Aktuell wird angenommen, dass sich Coronaviren hauptsächlich per Tröpfcheninfektion über die Atemwege von Mensch zu Mensch übertragen. Schon der Kontakt des Coronavirus mit der Augenbindehaut soll zur Ansteckung führen können. Sind nun auch hier Schutzmaßnahmen sinnvoll? Und worauf sollten die 41 Millionen Brillen- und Kontaktlinsenträger hierzulande achten? Das Kuratorium Gutes Sehen beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie kommt das Coronavirus an die Augen? Und können Brillen davor schützen? 

Das Coronavirus kann über die Mund- und Nasenschleimhaut in den Körper gelangen. Dass die Augenbindehaut ebenfalls als Eintrittspforte dienen könnte, ist nicht belegt, wird aber derzeit angenommen. An die Augen kommt es entweder über den direkten Weg oder über die Hände. Eine normale Brille könnte eventuell Schutz bieten. Sie hält, wie eine Windschutzscheibe, einen Teil der durch Niesen oder Husten entgegengeschleuderten Tröpfchen von den Augen fern. Zudem bewahrt sie davor, unbedacht die Augen zu reiben. Aber auch eine Brille bietet keine 100-prozentige Sicherheit. 

BRille

Haben Kontaktlinsenträger ein höheres Risiko für eine Coronavirus-Infektion als Brillenträger?

Nein. Laut aktueller Verlautbarung des British Contact Lens Association (BCLA) gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass Kontaktlinsenträger einem höheren Risiko für eine Coronavirus-Infektion ausgesetzt sind als Brillenträger. Zudem gibt es keine Anzeichen auf einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Kontaktlinsen und der Ausbreitung von COVID-19. Deshalb gibt es auch keine Veranlassung, dass das Tragen von Kontaktlinsen von gesunden Personen vermieden werden sollte.

Können Brillen die Infektion übertragen?

Bisher sind dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine Fälle bekannt, „dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa … durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.“ Denkbar sind aber Übertragungen über Oberflächen per Schmierinfektion. Regelmäßiges Reinigen von Brillenglas und -fassung ist daher, wie bisher auch, zu empfehlen.

Müssen Brille und Kontaktlinsen jetzt häufiger gereinigt werden?

Hier gelten dieselben Hygieneregeln wie bisher. Brillen mit Spülmittel unter fließendem Wasser reinigen. Je öfter desto besser. Kontaktlinsen werden nur mit sauberen Händen, die mindestens 30 Sekunden mit Seife gewaschen wurden, auf- und abgesetzt. Pflegemittel sollen nur nach Vorschrift benutzt und die Tauschintervalle der Kontaktlinsen genau eingehalten werden. Auch Brillenetui und Kontaktlinsenbehälter müssen sauber sein. Sonst werden sie schnell zu Keimschleudern.

Sollten Brillen jetzt auch desinfiziert werden?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht derzeit keine Notwendigkeit für gesunde Menschen, Desinfektionsmittel im Alltag anzuwenden. Es reicht aus, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten: Abstand halten, Hände waschen, Gesicht nicht berühren. 

Ist das Tragen spezieller Schutzbrillen sinnvoll?

Menschen, die in Berufen mit höchstem Corona-Risiko arbeiten wie Ärzte, Krankenschwestern oder Altenpfleger, benötigen eine spezielle Schutzausrüstung. Dazu gehört eine entsprechende Schutzbrille ebenso wie Mundschutz, Schutzkittel und Einmalhandschuhe. (KGS)


Hätten Sie's gewusst? Schließt Käse wirklich den Magen?

Micalea Schmidt, Ökotrophologin bei der BARMER: „Wirklich wissenschaftliche Belege gibt es nicht, aber wahrscheinlich geht die bekannte Redewendung, dass Käse den Magen schließt, auf den römischen Gelehrten Plinius zurück. Dieser soll bereits vor 2000 Jahren am Ende jeder Mahlzeit Käse gegessen und anschließend ein angenehmes Sättigungsgefühl verspürt haben.

Kein Wunder, denn wie man heute weiß, löst der Verzehr von Käse im menschlichen Verdauungstrakt eine hormonelle Reaktion aus. Konkret wird bei der Verdauung des oft fettreichen Käses unter anderem das Hormon Enterogastron freigesetzt. Es sorgt dafür, dass sich der Muskel zwischen Magen und Darm, der sogenannte Magenpförtner, zusammenzieht. Dadurch wird der Speisebrei langsamer weitertransportiert, so dass sich die Verdauung verzögert. Die so entstehende anhaltende Magenfülle wird von verschiedenen Sensoren registriert und an das Gehirn weitergeleitet. Als Reaktion breitet sich ein Sättigungsgefühl aus.“ (Barmer)


Familienalltag in Corona-Zeiten: Gemeinsam kochen und Neues ausprobieren

Kitas und Schulen sind geschlossen, persönliche Kontakte sollen reduziert werden. Der neue Alltag ist für Eltern eine Herausforderung, er bietet aber auch Chancen. Tipps, wie der Familienalltag gestaltet werden kann, gibt das Bundeszentrum für Ernährung.

Gemeinsame Mahlzeiten verleihen dem Alltag eine Struktur und sind als fester Bestandteil in den Tagesablauf einzuplanen. In guter Gesellschaft schmeckt es nicht nur besser, am Tisch lernen die Kinder auch alles, was sie für ein gutes Essverhalten brauchen. Die Zeit kann zudem genutzt werden, um gemeinsam mit den Kindern den Essalltag zu gestalten und sie schon bei der Speisenplanung und beim Kochen mit einzubeziehen.

Hilfreich ist es, das Essen für eine Woche zu planen und nur einmal in der Woche einkaufen zu gehen und nicht zu hohe Ansprüche an die Mahlzeiten zu stellen. Angesagt sind vor allem einfache Gerichte, die der ganzen Familie schmecken. Gerade auch in diesen Zeiten sollte das Essen abwechslungsreich und ausgewogen sein. Das trägt gleichzeitig dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Bei der Auswahl der Lebensmittel und ihrer Mengen hilft die  Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Den ganzen Beitrag finden Sie hier: 

https://www.bzfe.de/inhalt/familienalltag-in-zeiten-des-coronavirus-35324.html

(BZfE) 


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