Startseite der Grünstein-Apotheke Kontaktdaten und Anfahrt zur Grünstein-Apotheke in Schönau Notdienstplan der Apotheken aus Schönau und Umgebung Impressum der Grünstein-Apotheke
  Die Apotheke
  Service
  Notdienstplan
  Aktuelles
  Das sollten Sie wissen
  Gesundheitsthemen
  Thema des Monats
  Datenschutz
Informationen
Adresse:
Grünstein Apotheke
Artenreitring 1 a
83471 Schönau
Tel. (0 86 52) 96 39 -0
Fax. (0 86 52) 96 39 32

Unsere Öffnungszeiten:
Vormittags Mo. bis Fr.
08.00 bis 12.30 Uhr

Nachmittags Mo. bis Fr.

14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags

08.00 bis 12.30 Uhr
Qualitätsmanagement

Unsere neue App
NEWS
Eichenprozessionsspinner: „Reizende“ Raupen

Seit einigen Jahren wiederholen sich die Meldungen im Frühjahr und Sommer: Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in Deutschland immer mehr aus! Dabei kann das Insekt für Menschen gefährlich sein und unangenehme Folgen haben.

Er kommt ursprünglich aus Südeuropa, liebt warmes, trockenes Wetter und ist seit Jahren auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Rede ist vom Eichenprozessionsspinner. Eine Raupe, die sich vor ihrer Verpuppung zum Schmetterling vorwiegend von Eichenblättern ernährt. Außerdem kriecht sie oft in langen Reihen mit ihren Artgenossen die Eichenstämme entlang, ähnlich einer Prozession. Neben den meist für die Bäume verkraftbaren Fressschäden kann die Raupe aber auch für den Menschen unangenehm werden. Denn ihre eigentliche Gefahr liegt in den gesundheitlichen Auswirkungen ihrer über einer halben Million giftigen, spitzen und mit Widerhaken versehenen Raupenhaare auf den Menschen. Diese können nämlich im wahrsten Sinne des Wortes eine sehr reizende Wirkung auf Haut, Augen und Atemwege haben, wenn man mit ihnen in Berührung kommt.

Ab Anfang Mai schlüpfen die Larven des Eichenprozessionsspinners. Bereits ab dem dritten von sechs Larvenstadien besitzen die Tiere die giftigen Härchen, die in die menschliche Haut eindringen und auch in die Augen und die Atemwege gelangen können. Diese sogenannten Brennhaare können sogar durch den Wind über weite Strecken transportiert werden. Da deren Gift sehr lange haltbar und über mehrere Jahre aktiv bleibt, können sich längst verlassene Raupennester, die beispielsweise durch Herbststürme von den Bäumen gefegt werden, im Unterholz ansammeln und immer noch zur Gesundheitsgefahr werden. Denn in den Nestern befinden sich meist noch die abgestreiften Larvenhäutchen mit den Brennhaaren.

Ein Fall für den Arzt

„Die Haut reagiert bei Kontakt mit den Raupenhaaren mit heftigem und quälendem Juckreiz. Sie rötet sich, bildet Quaddeln, Bläschen und Knötchen, besonders auf freiliegenden Körperstellen wie an den Unterarmen, Hals oder Dekolleté. Je nach Kontakt entwickelt sich mitunter auch eine heftige Bindehautentzündung mit roten und geschwollenen Augen“, sagt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer. Gerät das Gift in die Atemwege, können sich Nase, Rachen und Bronchien entzünden. In schweren Fällen kann es laut der Expertin dann sogar zu Atemnot kommen. Weil die Symptome aber häufig erst in der Nacht oder am nächsten Tag nach dem Kontakt mit den Raupenhärchen auftreten, bringt man sie nicht unbedingt mit dem Eichenprozessionsspinner in Verbindung. „In jedem Fall sollte man zum Haus- oder Hautarzt gehen, um die Symptome abklären zu lassen, und vorher noch einmal überlegen, ob man am Tag zuvor Kontakt mit der giftigen Raupe gehabt haben kann“, rät Petzold. Auch wenn die Anzeichen denen einer allergischen Reaktion sehr ähnlich sind, handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern schlichtweg um eine Reaktion des Körpers auf das Gift. Man spricht auch von einer Raupendermatitis.

Die richtige Behandlung

Je nach Krankheitsbild kann der Arzt einige die Symptome lindernde Medikamente verordnen. Dazu gehören eine entzündungshemmende Cortisoncreme und eventuell Medikamente aus der Gruppe der Antihistaminika gegen den Juckreiz. In schwereren Fällen können auch Cortisontabletten angezeigt sein. Bei Atemnot sind zudem Arzneimittel erforderlich, die die Atemwege erweitern und die Atmung erleichtern. Nach etwa ein bis zwei Wochen sollten die Beschwerden in der Regel überstanden sein.

Waschen, waschen, waschen

Ist man erst einmal mit den giftigen Raupenhärchen in Berührung gekommen, empfiehlt sich ein sofortiger Kleiderwechsel und eine Dusche mit Haarwäsche. Dabei nicht vergessen, auch die Kleidung zu waschen. Man kann auch versuchen, vorhandene Brennhaare ohne Druck mit einem Klebeband von der Haut zu lösen. Sofern auch die Augen betroffen sind, sollten sie mit viel Wasser gespült werden. All das ersetzt allerdings nicht den anschließenden Arztbesuch.

Viel besser ist es jedoch, entsprechend vorzubeugen, um erst gar nicht mit den kleinen, giftigen Härchen in Kontakt zu kommen.

Schutz vor reizenden Brennhaaren

  • Sobald man den Eichenprozessionsspinner auf Eichen entdeckt, Abstand halten und sich nirgends auf den Boden setzen.
  • Offene Hautbereiche wie Nacken, Hals, Unterarme und Beine bedecken.
  • Unbedingt vermeiden, die giftigen Brennhaare einzuatmen.
  • Keine Gespinste berühren, auch nicht ältere und bereits verlassene.
  • Hat man eine befallene Eiche im eigenen Garten, unbedingt Profis mit der Beseitigung der Gespinste beauftragen und nicht selbst Hand anlegen. (Barmer)

Trendlebensmittel Hanf: Eine Pflanze mit vielen Gesichtern

Hanf in der Schokolade, Hanf in Drinks, Hanf in Müsliriegeln – es gibt sogar ein Hundefutter, das Hanf enthält. Angepriesen wird Hanf als Superfood und in der Werbung wird außerdem oft mit den Klischees gespielt, die um die Hanfpflanze kreisen. Dazu gehört die berauschende Wirkung. Die Packung einer Bratwurst mit Hanf zieren beispielsweise Bilder der charakteristischen, handförmigen Blätter der Hanfpflanze und ein Reggae-Motiv.

Tatsache ist, dass Hanf (botanisch: Cannabis) eine Kulturpflanze mit langer Tradition und vielfältiger Verwendung ist. Aus den Fasern können Seile hergestellt und aus den Samen kann Öl gepresst werden. Die Blätter und Blüten werden zur Herstellung von Rausch- und Arzneimitteln verwendet. Der Wirkstoff, der hier zum Tragen kommt, ist Tetrahydrocannabinol (THC). Doch eines ist sicher: Die Bratwurst hat keine berauschende Wirkung, denn in der Bratwurst ist nur Hanföl. Außerdem ist in Europa nur der Anbau von Faserhanfsorten mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozent erlaubt.

Doch wie „gesund“ ist Hanf? Unstrittig ist, dass Hanfsamen und das daraus gewonnene Öl viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Hanfsamen weisen genauso wie Sesam oder Leinsamen hochwertige Fette, einen hohen Eiweißgehalt und je nachdem, ob sie geschält sind oder nicht, auch einen hohen Ballaststoffgehalt auf. Hanfsamenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren (circa 80 Prozent) und enthält wichtige essenzielle Fettsäuren wie Linolsäure (circa 60 Prozent) und ?-Linolensäure (circa 20 Prozent.) Außerdem enthält das Öl viel B-Vitamine und Vitamin E, sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Eisen.

Hanfsamen selbst enthalten übrigens von Natur aus kein THC. Es ist jedoch möglich, dass bei der Ernte die Samen mit anderen Pflanzenteilen, die einen höheren THC-Anteil haben, in Berührung kommen. Dazu gehören die Blüten, Blätter oder Stängel. So kann es passieren, dass sich THC in nachweisbaren Mengen in Hanfsamen und daraus hergestellten Lebensmitteln findet.

Bisher gibt es europaweit keinen einheitlichen Grenzwert für THC in Lebensmitteln. Es gibt jedoch Richtwerte des ehemaligen Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (heute: Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR), die Herstellern und der Lebensmittelüberwachung als Orientierung dienen. Es sind 0,005 mg/je Kilogramm für nicht alkoholische und alkoholische Getränke, 5 mg/kg für Speiseöle und 0,15 mg/kg für alle anderen Lebensmittel. Das BfR gab in einer Stellungnahme im November 2018 bekannt, dass THC-Gehalte in vielen hanfhaltigen Lebensmitteln zu hoch und gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich seien. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann anstelle von Hanfsamen auf die ernährungsphysiologisch ebenfalls wertvollen Nüsse sowie Lein- und Sesamsamen zurückgreifen. Eine gute Alternative zu Hanföl sind Walnuss- oder Leinöl. (BfZE)


BZgA informiert zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckung

Wie gut kennen sich Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit einer Mund-Nasen-Bedeckung aus? Welche Fragen und Unsicherheiten beschäftigen sie im Hinblick auf Nutzung und Reinigung sogenannter Alltagsmasken? Dieser Frage ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen des COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) der Universität Erfurt nachgegangen, das wöchentlich Wahrnehmung, Wissen und Verhalten von mehr als 1000 Befragten zu COVID-19 erhebt. Die BZgA ist aktives Mitglied im COSMO-Konsortium.

Die Studienergebnisse zeigen, dass sich jüngere Befragte deutlich weniger im Umgang mit Alltagsmasken auskennen als Ältere, obwohl beide Gruppen sie ähnlich häufig tragen. Geben die 18- bis 29-Jährigen zu 79 Prozent an, in der letzten Woche häufig oder immer eine Mund-Nasen-Bedeckung benutzt zu haben, so liegt der Anteil bei den über 65-Jährigen bei 83 Prozent.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Die nicht-medizinische Mund-Nasen-Bedeckung gehört in der aktuellen Coronavirus-Situation zum Alltag der Menschen. Sie ergänzt den wichtigen und wirksamen persönlichen Schutz und den Schutz anderer durch regelmäßiges Händewaschen, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Abstand halten, Händewaschen und Alltagsmaske tragen – das sind die zentralen Präventionsbotschaften der AHA-Formel.“

Weiterführende Informationen:

Informationsangebot der BZgA zur Anwendung von Alltagsmasken:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen.html

Erklärvideo „Alltagsmaske: Wissenswertes rund um die Mund-Nasen-Bedeckung”:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/schutz-gegenueber-1742272

Informationsangebot der BZgA zu weiteren Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln.html

Informationen zur COSMO-Studie:

https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020


Thema des Monats
Mit Babybauch in Bewegung: Sport tut Schwangeren gut
Gesundheitsthemen
Gesundheits-News
Vorsicht bei billigem Modeschmuck: Ketten, Ringe und Co. können zu viel Blei und Cadmium enthalten
Magermilch für Kinder unsinnig?: Keine sicheren Belege für Übergewichtsprävention
Hätten Sie es gewusst? Was macht ASS so besonders?
Trendlebensmittel Hanf: Eine Pflanze mit vielen Gesichtern
Leben mit Diabetes: Neues Informationsportal 
Lebensstil und chronische Krankheiten: Studie bestätigt Zusammenhang
Coronavirus: Atemmasken für Gesunde unnötig
Typ-1-Diabetes bei Kindern: Ein (fast) normales Leben
Frühjahrskur für den Darm: Fastenzeit nutzen fürs innere Putzen
Augenerkrankungen: Die Spreu vom Weizen trennen
Pflanzliche Schmerzmittel: Beratungsintensive Alternativen: Reichhaltige Palette natürlicher Schmerzmittel
Coronavirus: Augen, Brillen und Kontaktlinsen – was jetzt zu beachten ist
Fitness ist wichtiger als BMI – körperliche Aktivität fördert Gesundheit
Hätten Sie's gewusst? Schließt Käse wirklich den Magen?
Hausgemachte Gemüsebrühe: Vorräte und Reste aufbrauchen
Damit die Vorräte nicht verderben: Mineralwasser richtig lagern
Hülsenfrüchte für Abwechslung auf dem Speiseplan: Süß oder herzhaft kochen mit Linsen, Erbsen und Co.
Familienalltag in Corona-Zeiten: Gemeinsam kochen und Neues ausprobieren
Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich erneut verdoppelt – auch ohne Einfluss des Coronavirus‘
Coronavirus: Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen
Was bedeutet es, jemanden zu sedieren?
Dauerstress im Homeoffice? Kleine Pausen steigern die Leistung
Sonnenbrandgefahr bereits im Frühling
Ältere Menschen und Corona: BZgA gibt Tipps für den Alltag daheim
Sportgetränke selber machen: Schnell, einfach und bedarfsgerecht
Gilbweiderich in der Küche: Frisch-säuerliche Blätter für Smoothie und Salat
Unverändert wichtig: Gründliches Händewaschen!
Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig
Schlafwandel: Gefährliches Umherirren im Tiefschlaf
Aus Hafer, Mandeln und Co.: Milchersatzprodukte erklärt
Qigong: Sanftes Training für Kraft und Gesundheit
Arzneimittel in Corona-Zeiten: Apotheken können Patienten schneller und einfacher versorgen
BZgA informiert zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckung
Hilfe für Asthmatiker: Viel Obst und Gemüse essen
Coronavirus-Infektion: Gefühlte Sicherheit wächst – Immer mehr Menschen glauben, dass sie sich vor einer Ansteckung schützen können
Hätten Sie's gewusst: Was ist eigentlich eine passive Immunisierung
Tetanus: Jetzt den Schutz auffrischen
Pilzkaffee für den Energiekick?: Gesundheitliche Wirkung fraglich
Mittel mit Omega-3-Fettsäuren: Überflüssig
Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig
Europäische Impfwoche: Corona-Pandemie zeigt Bedeutung von Impfungen für Kinder und Erwachsene
Eichenprozessionsspinner: „Reizende“ Raupen
Warum Tiere nicht sprechen können und wie wir Menschen Sprachen lernen
Durchfall- und Gelbsuchterreger in Schach halten
Erste Hilfe bei Insektenstich
Eistee für heiße Tage: Erfrischend selbst gemacht
Wanderproviant – Lecker und ausgewogen: Obst und Gemüse als Energiekick für zwischendurch
Selbstmedikation als Teil der Daseinsvorsorge
Apotheker unterstützen Corona-Warn-App – und kümmern sich auch um Patienten ohne Smartphone
Lüften, Abstand halten, Maske tragen
Eine Frage der Einstellung: Trotz Diabetes den Sommer unbeschwert genießen
Mit Guppys gegen Gelbfieber
Neurologie: Wie Nikotin wieder unangenehm wird
Rohkost: Welche Vitaminmängel drohen
Kurze Haare: „Pflicht“ für Frauen ab 40?
Wie gesund sind Brennnesselsamen?
Superfood: Schlankmacher Konjakmehl?
Warum passen Rauchen und Alkohol so gut?
Wärmflasche: gutes Hausmittel bei (Bauch-)Schmerzen
Alkohol macht Gehirn porös
Cholesterin nicht per se schädigend
E-Zigaretten schaden Mundflora
Änderungen in Arzneimittelversorgung ab 1. Juli 2020
Wassermelonenkerne: Für Salat, Müsli und als Brotaufstrich
92 Prozent der Deutschen würden Mehrkosten für Medikamente aus heimischer Produktion in Kauf nehmen
Nicht jede Tablette darf zerteilt werden
Hämorrhoiden: Bloß nicht aussitzen
Augen pflegen, entspannt arbeiten im Homeoffice
Marathon und Ausdauersport: Darmbakterien erhöhen Leistung
Misteltee: Heiß wird er giftig
Carboloading für Läufer: Her mit den Kohlenhydraten!
Aluminiumsalze in Deos: wie viel Angst ist noch angemessen?
Aphthen: wenn der Mund gereizt reagiert
Nasenmikroben wichtig für die Gesundheit
Was ist in Tiger Balm enthalten?
Ist Fluorid in Zahnpasta wichtig oder giftig?
Lästige Parasiten: Würmer bei Kindern
Borna-Virusinfektionen: unbekannte Rolle von Nutztieren
Seuchengefahr durch Bushmeat
Sekundäres Ertrinken: Gefahr nach dem Badeunfall
Buchweizen: Vielseitige Körner mit nussigem Geschmack