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Ist Fluorid in Zahnpasta wichtig oder giftig?

Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer: „Fluorid ist ein natürliches Spurenelement, über dessen Wirkung teilweise sehr kontrovers diskutiert wird. Vor allem Zahnmediziner weisen immer wieder auf die Bedeutung von Fluoriden für die Zahngesundheit hin und empfehlen Fluorid-Tabletten oder Zahnpflegeprodukte, denen Fluorid zugesetzt wurde, beispielsweise fluoridhaltige Zahnpasta. Vereinfacht ausgedrückt schützen Fluoride die Zähne, indem sie zusammen mit dem Kalzium aus dem Speichel eine schwerlösliche Kalziumfluoridschicht auf der Zahnoberfläche bilden. Denn jedes Mal, wenn wir etwas essen, sind die Zähne Säuren ausgesetzt, die den Zahnschmelz angreifen. Die Kalziumfluoridschicht kann dies verhindern und so Karies vorbeugen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unterstreicht in einer Stellungnahme vom 31. Mai 2018 den Nutzen von Fluoriden für die Kariesprophylaxe und sieht keine Gefährdung bei richtiger Anwendung.

Und genau das scheint für Kritiker ein Knackpunkt zu sein. Denn tatsächlich kann eine Überdosierung zu Gesundheitsschäden führen. So kann es etwa bei Kindern während der Zahnentwicklung zu einer Zahnfluorose kommen. Dabei lagert ihr Körper das Fluorid direkt in den Zahnschmelz ein, so dass auf den Zähnen weiße Flecken oder Streifen entstehen. Deshalb sollten auch Fluoridtabletten nicht zusammen mit einer Fluorid-haltigen Zahnpasta verwendet werden. Bei Erwachsenen kann eine starke Überdosierung sogar zu einer sogenannten Knochenfluorose führen. Dabei weist das Skelett zwar eine ausgesprochen hohe Knochendichte auf, allerdings geht die natürliche Elastizität verloren. Im Extremfall versteifen sogar die Gelenke oder die Wirbelsäule.

Deshalb ist es wichtig, seine tägliche Fluoridzufuhr im Auge zu behalten. Das BfR etwa empfiehlt, dass der Fluoridanteil bei Zahnpasten für Erwachsene höchstens 0,15 Prozent und bei Kinder-Zahnpasten höchstens 0,05 Prozent betragen sollte.“ (Barmer)


Kurze Haare: „Pflicht“ für Frauen ab 40?

Die meisten Frauen im höheren Alter haben kurze Haare. Dabei gelten lange Haare allgemeinhin als Schönheitsideal. Ein Grund dafür, dass sich viele Frauen jenseits des 40. Lebensjahrs eine Kurzhaarfrisur zulegen, ist sicherlich Bequemlichkeit. Oft lebt man in diesem Alter in einer festen Partnerschaft und gesicherten Verhältnissen, so dass die Motivation, sich regelmäßig einem „Schönheitswettbewerb“ zu stellen, abnimmt.

Eine andere Erklärung bieten die gängigen Rollenstereotype, mit denen wir auch in unserer Gesellschaft immer noch leben. Demnach stehen lange und besonders auch blonde Haare für Sexappeal und Jugend („der blonde Engel“). Ältere Frauen wollen offenbar nicht mehr in die Rolle des Sexsymbols gedrängt werden.

Studien belegen, dass fremde Menschen Frauen mit kurzen Haaren als beruflich kompetenter und intelligenter einstufen als Frauen mit langen Haaren. Stereotype wie diese könnten demnach wie eine Sich-selbst-zu-erfüllende-Prophezeiung wirken und ältere Frauen dazu bringen, sich von ihren langen Haaren zu verabschieden.


Hämorrhoiden: Bloß nicht aussitzen

Hämorrhoiden sind ein sensibles Thema, über das niemand gerne sprechen möchte. Was viele nicht wissen: Jeder Mensch hat sie. Unangenehm wird es erst dann, wenn die Gefäßpolster anschwellen und dadurch Beschwerden auslösen. Doch glücklicherweise lässt sich das Problem gut behandeln.

Schätzungen zufolge leidet jeder Zweite wenigstens einmal im Leben unter Hämorrhoiden. Trotzdem gehören sie zu den medizinischen Tabuthemen. Verständlich, wer spricht schon gerne darüber, wenn es am Po brennt oder zwickt. Doch selbst wenn die Hämorrhoiden helles Blut auf dem Toilettenpapier hinterlassen, gibt es einige Betroffene, die das einfach ertragen. „Nach wie vor glauben viele Menschen, dass ein Hämorrhoiden-Leiden durch mangelnde Hygiene verursacht werden, und schämen sich deshalb. Doch diese Annahme ist schlicht und ergreifend falsch“, sagt Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER.

Nicht zu viel Druck ausüben

Besonders häufig bilden sich krankhafte Hämorrhoiden durch zu wenig Bewegung, ballaststoffarme Ernährung und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. In Kombination führen diese drei Faktoren nämlich oft zu Verstopfungen, wodurch der Stuhl härter wird und Betroffene sich beim Toilettengang besonders anstrengen müssen. Durch dieses verstärkte Pressen wiederum wird ein großer Druck auf die Blutgefäße im Analbereich ausgeübt, so dass die Hämorrhoiden anschwellen und beim Stuhlgang nach außen treten.

„Betroffene sollten bereits bei ersten Anzeichen wie Jucken, Nässen oder Brennen aktiv werden. Solche anfänglichen Beschwerden lassen sich meist gut mit Wundsalben oder Zinkpasten sowie pflanzlichen Präparaten behandeln. Bei der Wahl des richtigen Mittels hilft ein Beratungsgespräch mit einem Apotheker. Wer hingegen Blut im Stuhl oder Blutungen im Analbereich oder äußerlich tastbare Veränderungen bemerkt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit dieser ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig ausschließen kann“, so Günther.

Vier unterschiedliche Schweregrade

Auch wenn eine Selbstbehandlung nach spätestens vier Wochen keinen Erfolg zeigt, ist ein Besuch beim Arzt angesagt. Die Behandlung erfolgt dann abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. In Stadium eins wird ein Medikament in die vergrößerten Hämorrhoiden gespritzt, wodurch sich die Schwellkörper wieder zusammenziehen. Im zweiten Stadium wird ein Gummiring über den erweiterten Teil der Hämorrhoiden gestülpt, so wird dieser abgebunden. Das überschüssige Gewebeteil fällt nach etwa zwei Wochen mit dem Stuhlgang ab. Im Stadium drei und vier hilft nur noch eine Operation, bei der das überschüssige Gewebe entfernt wird.

Hämorrhoiden lassen sich aber nicht nur gut behandeln, auch eine effektive Prophylaxe ist möglich. Wichtig dafür sind laut Günther vor allem eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßiger Stuhlgang ohne starkes Pressen. Wer dann noch darauf achtet, ausreichend zu trinken und körperlich aktiv zu sein, trägt eine Menge dazu bei, dass das Gewebe stark bleibt und die Gefäße nicht auswölben.

Jeder Mensch hat ein sogenanntes Hämorrhoidalpolster. Dies ist stark durchblutetes Gewebe im oberen Analkanal. Es unterstützt den Schließmuskel dabei, den After abzudichten. Normalerweise ist das Hämorrhoidalpolster gut verankert und von außen nicht sichtbar. Wenn umgangssprachlich von „Hämorrhoiden“ gesprochen wird, sind damit aber meist vergrößerte oder entzündete Hämorrhoiden gemeint, die Schmerzen verursachen. Mediziner sprechen von „Hämorrhoidalleiden“. (Barmer)


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