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Grünstein Apotheke
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Tel. (0 86 52) 96 39 -0
Fax. (0 86 52) 96 39 32

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Glühwein und Grog gegen Erkältungen?
Wenn eine Erkältung in Anmarsch ist, sollte man sich schonen, am besten zuhause bleiben und schlafen oder ruhen, um das angeschlagene Immunsystem nicht zusätzlich zu belasten. Das Trinken heißer Alkoholika gehört hingegen nicht zu den funktionierenden Maßnahmen gegen eine Erkältung. Grog, Schnaps und Co. schaden mitunter sogar eher als dass sie nutzen. Einer Umfrage unter ca. 2000 Deutschen zufolge schwören besonders Männer auf die Kur mit dem Hochprozentigen. Richtig ist aber, dass man die Finger vom Alkohol lassen sollte, wenn man erste Krankheitsanzeichen an sich wahrnimmt. Denn Alkohol schadet dem angeschlagenen Immunsystem. Außerdem entzieht er dem Körper Wasser. Insbesondere bei Fieber ist das ungünstig. Lieber sollte man zu Wasser und Tee greifen. Auch Saunieren und Wechselduschen sind nicht anzuraten, da sie das Immunsystem ebenfalls überfordern können.
Malaria und Co.: gezieltes Ausrotten von Mücken
Kein anderes Tier bedroht den Menschen so sehr wie die Mücke. Mit Hilfe von Gentechnik wollen Forscher den Tieren nun zu Leibe rücken und ihre Zahlen deutlich dezimieren. Die Tatsache, dass Mücken unser Blut saugen, macht sie zwar nicht unbedingt sympathisch, das wäre an und für sich aber harmlos. Bedrohlich wird die Stechmücke erst als Überträgerin von Erkrankungen wie Malaria oder das Zika-Virus, das Kinder mit missgebildeten Köpfen zur Welt kommen lässt. Versuche, die gefährlichen Überträger durch Insektizide zu dezimieren, waren bisher wenig erfolgreich. Auch das Einschleusen unfruchtbarer Männchen brachte nicht den erwünschten Erfolg. Aus diesen Gründen will man nun zur Gentechnik greifen. „Gene Drives“ nennt sich die Methode. Durch sie werden alle Nachkommen eines Mückenweibchens mit einem Defekt versehen, der zu Unfruchtbarkeit führt. Die Mücken, die das Unfruchtbarkeitsgen in sich tragen, geben dieses ebenfalls weiter. Paaren sich Mücken, die beide die genetische Veränderung in sich tragen, geben sie diese an alle ihre Nachkommen weiter. In wenigen Generationen entstehen so unfruchtbare Weibchen und die Population stirbt aus. Erste Freilandversuche mit Gene Drives sollen in den kommenden Jahren erfolgen.
Frühjahrsputz für die Hausapotheke

Einmal im Jahr sollte jede Hausapotheke kontrolliert und ergänzt werden. Unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste werden dabei aussortiert. „Ist das Verfallsdatum eines Medikaments überschritten, darf es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn das Medikament äußerlich einwandfrei erscheint“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Denn Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar. Viele Apotheken bieten einen Hausapotheke-Check als Serviceleistung an.

Benkert: „Unbrauchbar oder nicht mehr benötigte Arzneimittel können Verbraucher in aller Regel über den Hausmüll entsorgen. In den allermeisten Kommunen wird der Restmüll verbrannt und die Arzneimittel somit sicher vernichtet.“ Einige Apotheken bieten als freiwilligen Service an, Altmedikamente zu entsorgen. Auf keinen Fall sollten Medikamente hingegen über die Toilette entsorgt werden, denn das gefährdet das Grundwasser. Das gilt auch für flüssige Arzneimittel wie zum Beispiel Hustensäfte.

In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. Empfehlenswert sind ebenfalls Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern sowie eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebensumständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Der Apotheker hilft gerne bei der Zusammenstellung. Eine Checkliste für die Hausapotheke hat die Bundesapothekerkammer veröffentlicht. (abda)


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